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  • René Bringezu

Fertigstellung der nördlichen Entlastungsstraße in Heimbach-Weis lässt auf sich warten

Neuwied. Die Fraktion der AfD im Neuwieder Stadtrat hatte eine Anfrage zur Fertigstellung der nördlichen Entlastungsstraße in Heimbach-Weis gestellt. Bis heute fehlt das restliche Teilstück von der Waldstraße über einen Teil des Ackersweges und des Schauerweges bis hinunter zur Sayner Straße (Lidl-Markt). Die jüngste Verkehrsmessung auf der Hauptstraße ist im April 2019 im Bereich zwischen Margareten- und Bachstraße über den Verlauf einer Woche erfolgt und dabei wurde eine tägliche Verkehrsmenge von rund 7.500 Fahrzeugen gemessen. Neben dem Verkehrslärm und den Abgasen vermindern vor allem die ständigen Erschütterungen durch Busse und Lastwagen die Lebensqualität der Anwohner. Aus der Antwort der Stadtverwaltung auf die Anfrage der AfD geht hervor, dass die Fertigstellung – des seit mehreren Jahrzehnten andauernden Projektes – weiterhin auf sich warten lässt. Begründet wird dies mit der noch immer andauernden Grunderwerbsphase. Bis heute hat die Stadt aus 95 Grundstücken eine Grundfläche von ca. 23.000 qm erworben. Darüber hinaus müssen aber noch private Flächen von ca. 50 Eigentümern erworben werden; doch den freiwilligen Verkauf der Parzellen lehnen die Besitzer vehement ab. Von der Einleitung eines Enteignungsverfahrens sieht die Stadtverwaltung zunächst ab, da weder die für das Verfahren zeitnahe Umsetzung noch die Finanzierung gesichert sind. „Die Bürgerinnen und Bürger in Heimbach-Weis wünschen sich, dass die Fertigstellung weiter vorangetrieben wird. Diesen Wunsch unterstützen wir ausdrücklich. Die Stadt sollte noch einmal die Gespräche mit den Grundstückseigentümern aufnehmen und nichts unversucht lassen, damit es eventuell doch noch zu einer einvernehmlichen Lösung kommen kann. Da der Durchgangsverkehr die Einwohner sehr belastet, müssen adäquate Übergangslösungen bis zur Fertigstellung gefunden werden. Zur Vermeidung von krankmachendem Lärm muss über Durchfahrtsverbote für Lastkraftwagen und über Geschwindigkeitsbeschränkungen, die den Verkehrslärm und Erschütterungen vermindern können, diskutiert werden.“ meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Neuwieder Stadtrat Joachim Hoppen.

Pressemitteilung

Stadtratsfraktion der AfD im Neuwieder Stadtrat





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