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  • René Bringezu

Land hätte für Handlungs- und Planungssicherheit für Freibadetreiber sorgen müssen

Neuwied. Wie schon im vergangenen Jahr bleibt das Freibad im Aubachtal im Neuwieder Stadtteil Oberbieber geschlossen. Stattdessen bietet der Heimat- und Verschönerungsverein Oberbieber (HVO) zur Freude vieler Bürgerinnen und Bürger wieder einen Biergarten auf dem Gelände an.

Zwar können Freibäder unter strengen Corona-Auflagen für eine begrenzte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern öffnen, doch schnellen die Inzidenzwerte wieder nach oben, so bleiben Freibadbetreiber bei einer angeordneten Schließung erneut auf einen Großteil der Kosten sitzen. Die laufenden Kosten für den Freibadbetrieb darf man nicht unterschätzen, denn Strom, Instandhaltung, Wasser, Personal und die Heizkosten für das Wasser sind hoch.


Dass der HVO in diesem kritischen Jahr das Freibad noch einmal Corona-bedingt geschlossen hält, stößt bei der SPD-Landtagsabgeordneten Lana Horstmann entgegen aller Vernunft und Argumente auf völliges Unverständnis. Sie polterte kürzlich öffentlich gegen den Vorstand des HVO.


Dazu der Fraktionssprecher der AfD im Neuwieder Stadtrat, René Bringezu: „Bereits im April haben wir auf die Stellungnahme des Umweltbundesamtes, die nach der Anhörung der Schwimm- und Badebeckenwasserkommission veröffentlicht wurde, hingewiesen. Darin war zu lesen, dass das behüllte Coronavirus besonders leicht inaktiviert wird, weil bei der Wasseraufbereitung in konventionellen Bädern dem Schwimmbeckenwasser ein Desinfektionsmittel zugesetzt wird. Eine Öffnung der Schwimmbäder war demnach schon seit Monaten möglich.“

„Weiter haben wir in unserer Pressemitteilung alle Landtagsabgeordneten des Stadt- und Kreisgebietes dazu aufgerufen, dass sie sich der logischen Forderung, die Schwimmbäder wieder zu öffnen, anschließen und diese konkrete Forderung an die Landesregierung herantragen. Trotzdem blieben unsere Schwimmbäder ohne wissenschaftliche Grundlage geschlossen, obwohl sie nachgewiesenermaßen niemals unsichere Orte mit erhöhtem Infektionsrisiko waren.“, Bringezu weiter.


„Dass nun gerade eine SPD-Landtagsabgeordnete gegen einen Freibadbetreiber wütet, obwohl die eigene Partei für die Schließung verantwortlich war und nicht rechtzeitig für Handlungs- und Planungssicherheit für die Betreiber gesorgt hat, ist geradezu infam. Wer also einen Schuldigen sucht, muss nur in den Spiegel sehen! Wir wünschen uns, dass der ‚Biergarten‘ in Oberbieber in diesem Sommer ein Ort der Begegnung und Gemütlichkeit, des Austausches, der Unterhaltung und Geselligkeit wird und wir sind zuversichtlich, dass das Familienfreibad im kommenden Jahr wieder wie gewohnt für seine Badegäste geöffnet haben wird. Wir danken allen, die sich ehrenamtlich engagieren.“, Bringezu abschließend.

Pressemitteilung der AfD-Stadtratsfraktion Neuwied



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